KARWOCHE IN SPANIEN - LA SEMANA SANTA 0
Die Semana Santa (Karwoche vom Palmsonntag bis Ostersonntag) ist in
Spanien Anlass für religiöse Manifestationen und Prozessionen, wie sie auf diese Weise in anderen Ländern nicht begangen werden.
Wenn Sie diese Tage in Spanien verbringen, dann informieren Sie sich im Hotel oder im Touristenbüro über die örtlichen Prozessionen, die Ihnen sicher unvergesslich bleiben werden.
Mächtige Altarbilder, die nicht umsonst als ‘tronos’ (Throne) bezeichnet
werden, herrlich geschmückt mit Blumen und geheimnisvoller Kerzenbeleuchtung, werden von Mitgliedern ihrer Bruderschaften durch die Strassen getragen. Meistens beginnen die Prozessionen, wenn es schon dunkel wird, und manche Rundgänge sind so lang und die Prozessionen machen so oft
Halt, weil die Träger rasten müssen oder jemand aus dem Publikum dem Altarbild ein Lied (’saeta‘) widmet, dass sie erst im Morgengrauen in ihre Kirche zurückgelangen.
Farben und Formen der Kleidung dieser Bruderschaften geben Aufschluss darüber, zu welchem ‘trono’ sie gehören. Es gibt verschiedene Kategorien, so tragen z.B. die ‘Büsser’ Holzkreuze hinter dem Altarbild her und die eigenwillige, spitz aufragende Kopfbedeckung soll die Anonymität der Büsser bewahren, aber auch die ‘nazarenos’ dem Himmel näher bringen.
Sehr bekannt ist die Semana Santa (’Heilige Woche’) von Zamora, deren
Prozessionen eine stille, aber dramatische Stimmung erzeugen. Hier steht sogar ein Denkmal der Bruderschaft der Nazarener, ‘El Merlú’. In Murcia sind viele der Prozessionsbilder Werk des berühmten Herrgottschnitzers Salzillo, der ganz natürlich wirkende Figuren geschaffen hat. In Andalusien erhebt jede grössere Stadt den Anspruch darauf, die ’schönste’ Semana Santa zu haben: Sevilla, Granada, Córdoba, Málaga… Sehr beliebt ist die Prozession am Gründonnerstag in Málaga, bei der die Legion in ihren grünen Uniformen mitmarschiert. Am Mittwoch wird in Málaga nach biblischem Beispiel ein verurteilter Krimineller begnadigt, der
als Dankesbeweis an einer Prozession teilnehmen muss. In kleineren Orten gibt es oft einen von Einheimischen dargestellten, ‘lebenden’ Kreuzweg…
Versäumen Sie nicht, diese intensive und eindrucksvolle Seite des Strand- und Sonne-Ferienlandes Spanien kennenzulernen.
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Fotos Zamora : www.lapasiondezamora.com
Foto Alicante : www.euroresidentes.com
Beim Mittelalterfest von Montiel, das 2010 zum 36. Mal veranstaltet wird, verwandelt sich ein düsteres Kapitel der spanischen Geschichte in einen schillernden Bilderbogen der Vergangenheit: es gibt Umzüge, Turniere, Soldatencamps, Tänze, ein Theaterstück, Falkner, einen Fackelumzug, natürlich einen mittelalterlichen Markt… und vieles mehr.
vor. Peter, der die Privilegien des Adels, der Kirche und der Städte beschneiden wollte, sah in seinem Halbbruder
Nähe von Toledo vor. Nach der Niederlage von Montiel am 14. März 1369 wurde Peter während einer nachfolgenden Unterredung von Heinrich eigenhändig niedergestochen. Bis 1371 vernichtete Heinrich die letzten Anhänger Peters in Andalusien und Galicien.
können übrigens auch in mittelalterlicher Kleidung erscheinen, um perfekt ins Strassenbild zu passen.
Bei jeder Fahrt durch Spanien sollte auf dem Reiseplan unbedingt
Die
Die beiden Kathedralen der Stadt bilden einen gewaltigen Gebäudekomplex:: die ‘Alte Kathedrale’ (Catedral Vieja) ist ein Juwel der romanischen Baukunst. Von ihrem schön gelegenen ‘Kleinen Hof’ (Patio Chico) aus hat der Besucher einen wunderbaren Ausblick auf den ‘Hahnenturm’ (Torre del Gallo). Der Grundriss der ‘Neuen Kathedrale’ (Catedral Nueva) hat drei Kirchenschiffe und zwei Kapellen. Die Bauarbeiten begannen im 16. Jahrhundert und wurden im 18. Jahrhundert beendet, wobei die Alte Kathedrale erhalten blieb. Ihr Stil mischt Gotik und Barock. Die Hauptfassade ist mit Reliefs und religiösen Statuen verziert.
Die Hausfront der “Casa de las Conchas” ist mit über dreihundert steinernen Muscheln geschmückt, die auf den Jakobsweg verweisen; im ‘Haus der Lilie’ (Casa Lis) ist das Archiv der Guardia Civil untergebracht. Die ‘
Stierzucht und 
Viele Wege führen nach
Die Dörfer, die dieser Strasse ihre wenigen Kurven aufzwingen, sind rostrot, beige, braun, sienna und ockerfarben. Grösstenteils haben Backsteinfassaden den alther-gebrachten ‘Adobe’-Ziegel ersetzt: ein aus Lehm und Stroh geformtes und an der Sonne getrocknetes Bauelement. Viele der damit erbauten Häuser sind verlassen und ihre Dächer nach innen gesackt. Verzogene Holztüren, winzige Fenster mit hängenden Läden und lange Grasbüschel auf den eingefallenen Giebeln zeigen, welche Familien das Dorf schon vor langem verliessen. Andere ‘Dorfflüchtlinge’ kommen im Sommer zum Jahresfest und schicken Geld, damit das Vaterhaus hergerichtet werden kann.
An den Dorfstrassen sieht man hauptsächlich alte Frauen in dunkler Kleidung, denn immer muss für einen Verwandten Trauer getragen werden, und betagte Männer, die zur Bar gehen oder sich vor einer Hauswand zusammensetzen. Ein paar junge Leute in Arbeitskleidung schaffen in den Ställen und auf den Feldern oder fahren Waren aus. Die Kinder werden morgens vom Schulbus in die Kreisstadt geholt und sind erst nachmittags wieder da.
Ich liebe die Altstadt von
auch verschlafen. Etwas weiter unten, zu Füssen der Kirche, steht das Herrschaftshaus des Lope García de Salazar, einst der Probst von Portugalete, dessen Turm in ein Museum umgewandelt wurde. Man hat die Steinmauern ausgebessert; trotzdem scheint das Haus mir immer uralt zu sein. Trutzig stemmt es sich uns entgegen, eine Ruine der stillen, toten Zeit, Überrest der Kriege, die im späten Mittelalter Bizcaya verwüsteten. Davor hält auf ihrem Sockel die elegante Statue des Chronisten und mutigen Streiters für seinen Klan Wache: ein Bein leicht nach vorn gesetzt, umklammert er mit der Linken das Heft des Kurzschwertes; die Rechte zeigt ein offenes Buch; das Wappen sitzt auf seiner Hüfte. Die Kirche, der Turm und der erste Historiker Bizcayas bilden ein unzertrennliches Dreigespann aus der Stadtgeschichte. Dies ist mein Lieblingsplatz, und ich schaue immer zurück, als ob ich diesen Anblick nie wiedersehen würde.
Ein paar Minuten später hörte der Regen auf und hinter den Wolken tasteten sich schwächliche Sonnen-strahlen hervor. Ich überquerte den Platz, in dessen Mitte ein alter Musikpavillion steht, und beobachtete einen schmutzigroten, leicht ange- rosteten Frachter unter der Flagge von Panama, der die Flussmündung herauffuhr. Sein Bug durchschnitt das Wasser mit kühlem Brausen, das der Dampfer mit einem langgezogenen Hupen zu übertönen versuchte. Ein Schwall salziger Meeresluft, gewürzt mit Möwenschreien, erreichte mich und ich atmete tief ein und schloss die Augen, um den flüchtigen Eindruck zu geniessen.

ordwesten der Provinz suchten, ist in jenen Dörfern heute noch zu spüren. Diese herbe, strenge Gegend mit starken klimatologischen Kontrasten, die den Charakter und die Lebensweise ihrer Bewohner prägen, bietet sich dem aufnahmebereiten Besucher als faszinierende Landschaft dar, deren Zauber in beschaulichen und ruhigen Orten zu finden ist.
Die ausgedehnten Weiden in der Umgebung der Ortschaften sind die Welt der Hirten und Wanderhirten, deren Aktivitäten noch immer das wirtschaftliche Rückrat der Gegend darstellen; ergänzt werden sie durch kleine Gärten und Anbauflächen, die den Eigenbedarf der Familien decken.
Aus diesen Gründen und auch der Eindrücke wegen, die jeder Reisende bei einem Besuch der Region für sich entdecken und erspüren kann, wurde Babia zum Schutzgebiet der Biosphäre erklärt. Wer es kennt und liebt, empfiehlt Babia als das ideale Umfeld, um zu sich zu finden und eine schon verloren geglaubte Besinn-lichkeit neu zu erleben.
Das wunderschöne Römische Theater von Mérida ist in jedem Sommer Kulisse für ein Theaterfestival, aber auch Konzerte und andere Veranstaltungen finden hier statt.
Weinlaub, glänzenden und matten Steinplatten insgesamt ein vergangener
Wir hatten wenig Zeit für den Morgenbummel durch Mérida eingepla
Wir waren viel zu lange in Sevilla geblieben. Etwa 100 km vor 

französischer Soldaten mit kräftig bemalten Gesichtern wollten uns barsch befragen; ein müder Schnurbinder liess sich gutmütig fotografieren…
Und das auf einem Archipel, auf dem der nächste Strand nie weiter als 40 km entfernt ist! Auf den Balearen galt die Küste aufgrund von geschichtlichen und kulturellen Traditionen jahrhundertelang als Gefahren- zone, die dem Angriff durch Piraten und Muslims ausge- setzt war. Deshalb hatte sich die Bevölkerung daran gewöhnt, im Inneren der Inseln zu leben. Bei der Verteilung von Erbschaften erhielten die ältesten Söhne stets die Ländereien im Binnenland, da diese als wertvoll betrachtet wurden. Die jüngsten Söhne mussten sich mit dem ‘wertlosen’ Küstenstreifen begnügen, auf dem auch nichts angebaut werden konnte. Paradoxerweise ist seit einigen Jahrzehnten der Wert dieser Ländereien in astronomische Höhen gestiegen.
Zonen wie Sa María de Lluchmajor, der Archipel Cabrera, die kleine unbewohnte Insel Tagomago oder die Küste von Ibiza bieten den Freunden des Tauchsports unver-gleichliche Unterwasserland-schaften, bevölkert von Zackenbarschen, Barrakudas, Mondfischen, Korallriffen, Seegraswiesen… An einigen Stellen besteht eine Sichtweite von mehr als 40 m.