II. “¡VAYA!”
“Vaya” ist Ausdruck einer nicht freudigen Überraschung, z.B. wenn man jemanden trifft, den man gar nicht sehen wollte, oder etwas geschieht, das man vermeiden wollte. Es wird auch als unterstützendes “Tut mir leid” verwendet, wenn der Gesprächspartner etwas für ihn Unerfreuliches erzählt.
Grammatikalisch ist “vaya” eine Konjunktiv- und Imperativform von “ir” (gehen). Ein oft zitiertes “vaya” dieser Art war die Aufforderung des damaligen Oppositionsführers Aznar an den Regierungschef Felipe González zurückzutreten: “¡Váyase, Señor González!” (1994)




