BLAUE FLAGGE - STRÄNDE 2010 : (13) MENORCA und IBIZA (BALEAREN) 0
MENORCA
Die Hauptstadt der Insel Menorca heisst Mahón und liegt an der Südspitze. Eine andere wichtige Stadt auf Menorca ist Ciutadella , die mit sechs Blauen Flaggen für die Strände CALA N’BOSCH, CALA BLANCA, SANTANDRÍA, SON XORINGUER, SA CALETA D’EN GORRIES und CALA EN BLANES ausgezeichnet wurde.
In der Mitte der Insel befindet sich das Städtchen Es Mercadal, das für seine Strände ARENAL D’EN CASTELL, SON SAURA und TIRANT die Blaue Flagge erhielt. Nicht weit von Es Mercadal kommen wir zu Alaior, dessen Gütesiegel-Badestrand SON BOU heisst. Zum Gemeinde-gebiet von Ferreries schliesslich gehört auch der prämierte Strand CALA GALDANA.

Die Insel Ibiza , deren Hauptstadt ebenfalls Ibiza (Eivissa) heisst, besitzt neben landschaftlicher Schönheit und dem weiterbestehenden Hippieflair, das eine eigenständige Moderichtung entwickelt hat, mehrere Meeresschutzgebiete, so den Bereich zwischen Ibiza (’Eivissa’ im Dialekt der Gegend) und Formentera. Die prämierten Strände von Sant Josep de Sa Talaia, westlich von der Inselhauptstadt Eivissa und südlich von Sant Antonyi de Portmany gelegen, heissen CALA BASSA, CALA COMTE, CALA D’HORT , ES MIGJORN, ES CAVALLET und CALA VADELLA (SALINAS).
Bei Sant Antonyi de Portmany finden Sie die Blaue Flagge am Strand ES REGUERÓ. Die Ortschaft Sant Joan de Labritja erhielt die Auszeichnung für die Strände CALA SAN VICENT, ARENA GRAN PORTINATX und PORT DE SAN MIQUEL. An der Ostseite von Ibiza, in der Nähe der gleichnamigen Hauptstadt, liegt Santa Eulàlia des Riu, dessen Strände CALA LLENYA, CALA LLONGA, ES CANAR, SANTA EULALIA und ES FIGUERAL die Blaue Flagge erhielten.

Fotos: Ramón Alcaraz García
Die Fotos zeigen nicht immer die beschriebenen Strände.






enfällen verwüstet und 2002 riess ein Gewitter mit Sturm Bäume aus und zerstörte die Mühle. Trotzdem konnte der von Privat unterhaltene Botanicactus bald seine Tore wieder öffnen und erwartet Sie das ganze Jahr über in Ses Salines auf Mallorca.


bizarren Formen und zarten, farbenfrohen Blüten. Von seinem Hügeln aus hat man einen wunderbaren Panoramablick über den Park.
Und das auf einem Archipel, auf dem der nächste Strand nie weiter als 40 km entfernt ist! Auf den Balearen galt die Küste aufgrund von geschichtlichen und kulturellen Traditionen jahrhundertelang als Gefahren- zone, die dem Angriff durch Piraten und Muslims ausge- setzt war. Deshalb hatte sich die Bevölkerung daran gewöhnt, im Inneren der Inseln zu leben. Bei der Verteilung von Erbschaften erhielten die ältesten Söhne stets die Ländereien im Binnenland, da diese als wertvoll betrachtet wurden. Die jüngsten Söhne mussten sich mit dem ‘wertlosen’ Küstenstreifen begnügen, auf dem auch nichts angebaut werden konnte. Paradoxerweise ist seit einigen Jahrzehnten der Wert dieser Ländereien in astronomische Höhen gestiegen.
Zonen wie Sa María de Lluchmajor, der Archipel Cabrera, die kleine unbewohnte Insel Tagomago oder die Küste von Ibiza bieten den Freunden des Tauchsports unver-gleichliche Unterwasserland-schaften, bevölkert von Zackenbarschen, Barrakudas, Mondfischen, Korallriffen, Seegraswiesen… An einigen Stellen besteht eine Sichtweite von mehr als 40 m.
Nachdem Kartagher, Phönizier, Iberer, Kelten, Gallier, Römer, Vandalen, Schwaben, Byzantiner, Muslime, Wikinger, Almohaden, Almoraviden, Normannen, Lombarden, Türken, Berber, Algerier, Piraten, Pisaner, Sizilianer, Genoveser, Florentiner, Venezianer, Katalanen, Aragonier, Navarresen, Italiener, Briten, Holländer, Franzosen, Griechen und Nordamerikaner die Balearen besetzt, besiedelt oder beeinflusst hatten, begann zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine friedliche Invasion durch Touristen aus aller Welt.
Tirant. Die Einheimischen konnten nicht verstehen, weshalb sich jemand an einem so verlassenen Ort ansiedeln wollte und beschuldigten ihn, ein Spion zu sein. Das Tourismusministerium nahm ihn dem Kriegsministerium gegenüber in Schutz, damit er nicht der Spionage angeklagt wurde, denn Hartung war im Wortlaut des betreffenden Schreibens: “…der einzige Ausländer, den wir zur Niederlassung auf der Insel bewegen konnten”.
Der Ort ist die östlichste Gemeinde des Landes und sein Ostzipfel wiederum ist Kap S’Esperó am Ende von La Mola auf einer geographischen Länge von 8 Grad, 0 Minuten, 52 Sekunden (39º, 52′, 34” geographische Breite). Die Balearen befinden sich auf dem gleichen Breitengrad wie Ankara (Türkei), Pyongyang (Nordkorea), Sacramento, Denver, Kansas und Philadelphia (USA) und das Azoren-Archipell, sowie auf dem gleichen Längengrad wie Paris, Algier oder Niamey (Niger).
Eigenartigerweise ist er nicht in den hohen Bergen zu finden, sondern auf Ibiza, wo er der Ortschaft Santa Eulária des Riu (Santa Eulalia del Río), also ‘am Fluss’, zu ihrem Namen verholfen hat. Wenn man die Strasse von Cala Llonga benutzt, kommt man am Eingang des Ortes zu diesem Fluss. Sein elf Kilometer langer Lauf bewässerte früher die fruchtbarsten Anbaugebiete von Ibiza, ist jedoch heutzutage an vielen Stellen ausgetrocknet. Seine grösste Bedeutung bestand darin, dass 
Griechenland, südlich und westlich von Athen; Llevant, aus dem Osten; Xaloc (Siroco; sein Name verweist auf Syrien) weht bei rötlichem Himmel und Hitze aus dem Südosten; Migjorn, von Süd; Ponent, von West; Mistral (er heisst auch Maestro und kommt aus der Gegend von Rom) bläst von Nordwest; der Llebeig kommt aus Libyen. Der Ursprung aller dieser Winde befindet sich im Ionischen Meer, dort wo der Breitengrand 36ºN den Meridian 20ºO kreuzt.
schützen. Am nächsten Tag blies der Wind von Süden und so musste er eine neue Mauer bauen. Am Nachmittag kam der Llevant auf, der von Osten her wehte, und Adam konstruierte eine weitere Wand, um ihn abzuhalten. Als ihm schliesslich der Ponent aus Westen um die Nase pfiff, baute er eine vierte Mauer und fühle sich vor den Umbillen des Wetters geschützt, bis Regen drohte. Da setzte er seinem Bau ein Dach auf und hatte damit das erste Haus erbaut.



… der Koch von