BLAUE FLAGGE - STRÄNDE 2010 : (12) MALLORCA (BALEAREN) 0
Von Künstlern geschätzt, von unzähligen Touristen besucht, bewahren sich die Balearen nach wie vor eine besondere Stellung unter den spanischen Inseln. Nicht umsonst verbringt die spanische Königsfamilie ihren Sommerurlaub auf Mallorca. Mallorca, Menorca, Ibiza, Formentera und Cabrera bieten schon vom Flugzeug aus einen fantastischen Anblick, der trotz der Vielzahl der Hotels und dem Strandrummel auch aus der Nähe hält was er verspricht.

Foto: Maribel Pont
Die Hauptstadt der Insel Mallorca, Palma de Mallorca, konnte fünf Blaue Flagge-Strände erzielen: PLAYA DE PALMA (EL ARENAL), CALA ESTANCIA, CALA MAJOR, CIUTAT JARDÍ und CAN PERE ANTONÍ. In der Nähe von Palma de Mallorca, aber etwas von der Küste entfernt, liegt Calviá, dessen Gemeindegebiet folgende Gütesiegelstrände einschliesst: ORATORIO, SANTA PONÇA, MAGALLUF, PALMIRA, PALMA NOVA, ES CARREGADOR, TORA, ROMANA und CALA VIÑAS.

Foto: Ramón Alcaraz
An der Westspitze Mallorcas liegt Andratx, dessen Strände SANT ELM und CAMP DE MAR prämiert wurden. Pollença hingegen befindet sich an der Nordostseite der Insel und wurde für die Saison 2010/11 mit der Blauen Flagge für die Strände CALA BARQUES, CALA MOLINS und PLAYA TAMARELLS. ausgezeichnet. Die englische Schriftstellerin Agatha Christie, die Stammgast im Hotel Fomentor war, schrieb dort 1936 ihren Roman “Problem at Pollensa Bay”. Etwas weiter südlich wurde dem Ort Alcudia die Blaue Flagge für den Strand PLAYA DE ALCUDIA erteilt, und die Ortschaft Muro bekam diese Auszeichnung für den gleichnamigen Strand, MURO.

Foto: Maribel Pont
Wieder etwas im Landesinneren kommen wir zu Santa Margalida, deren Strände CAN PICAFORT und SON BAULÓ die Blaue Flagge verdient haben. An der Ostspitze der Insel ligt Capdepera, dessen prämierte Strände CALA AGULLA, SON MOLL, CALA MESQUIDA, FONT DE SA CALA und CANYAMEL heissen. Etwas mehr im Süden befindet sich Son Servera mit den Blaue Flage-Stränden CALA MILLOR - SON SERVERA und ES RIBELLS - SA MARJAL.

Foto: Maribel Pont
Direkt an der Küste liegt San Llorenç des Cardassar, wo zwei Strände mit Blauen Flaggen belohnt wurden: CALA MILLOR und SA COMA. Manacor liegt etwas weiter im Landinneren; die Liste der prämierten Strände ist lang: S’ILLIOT, CALA ANGUILA, CALA MURADA, CALA MANDIA, S’ESTANY D’EN MAS, DOMINGOS PETIT, DOMINGOS GRAN und PORTO CRISTO.

Foto: Maribel Pont
Felanitx befindet sich im Südteil der Insel Mallorca und hat die Blaue Flagge für seine Strände CALA FERRERA, CALA MARÇAL und CALA SA NAU bekommen. An der Südspitze liegt Santanyí und hier weht die Blaue Flagge in der Saison 2010/11 an den Stränden CALA SATANYÏ, CALA GRAND und CALA MONDRAGÓ (SAN FONT DE N’ALÍS).

enfällen verwüstet und 2002 riess ein Gewitter mit Sturm Bäume aus und zerstörte die Mühle. Trotzdem konnte der von Privat unterhaltene Botanicactus bald seine Tore wieder öffnen und erwartet Sie das ganze Jahr über in Ses Salines auf Mallorca.


bizarren Formen und zarten, farbenfrohen Blüten. Von seinem Hügeln aus hat man einen wunderbaren Panoramablick über den Park.
Und das auf einem Archipel, auf dem der nächste Strand nie weiter als 40 km entfernt ist! Auf den Balearen galt die Küste aufgrund von geschichtlichen und kulturellen Traditionen jahrhundertelang als Gefahren- zone, die dem Angriff durch Piraten und Muslims ausge- setzt war. Deshalb hatte sich die Bevölkerung daran gewöhnt, im Inneren der Inseln zu leben. Bei der Verteilung von Erbschaften erhielten die ältesten Söhne stets die Ländereien im Binnenland, da diese als wertvoll betrachtet wurden. Die jüngsten Söhne mussten sich mit dem ‘wertlosen’ Küstenstreifen begnügen, auf dem auch nichts angebaut werden konnte. Paradoxerweise ist seit einigen Jahrzehnten der Wert dieser Ländereien in astronomische Höhen gestiegen.
Zonen wie Sa María de Lluchmajor, der Archipel Cabrera, die kleine unbewohnte Insel Tagomago oder die Küste von Ibiza bieten den Freunden des Tauchsports unver-gleichliche Unterwasserland-schaften, bevölkert von Zackenbarschen, Barrakudas, Mondfischen, Korallriffen, Seegraswiesen… An einigen Stellen besteht eine Sichtweite von mehr als 40 m.
Nachdem Kartagher, Phönizier, Iberer, Kelten, Gallier, Römer, Vandalen, Schwaben, Byzantiner, Muslime, Wikinger, Almohaden, Almoraviden, Normannen, Lombarden, Türken, Berber, Algerier, Piraten, Pisaner, Sizilianer, Genoveser, Florentiner, Venezianer, Katalanen, Aragonier, Navarresen, Italiener, Briten, Holländer, Franzosen, Griechen und Nordamerikaner die Balearen besetzt, besiedelt oder beeinflusst hatten, begann zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine friedliche Invasion durch Touristen aus aller Welt.
Tirant. Die Einheimischen konnten nicht verstehen, weshalb sich jemand an einem so verlassenen Ort ansiedeln wollte und beschuldigten ihn, ein Spion zu sein. Das Tourismusministerium nahm ihn dem Kriegsministerium gegenüber in Schutz, damit er nicht der Spionage angeklagt wurde, denn Hartung war im Wortlaut des betreffenden Schreibens: “…der einzige Ausländer, den wir zur Niederlassung auf der Insel bewegen konnten”.
Der Ort ist die östlichste Gemeinde des Landes und sein Ostzipfel wiederum ist Kap S’Esperó am Ende von La Mola auf einer geographischen Länge von 8 Grad, 0 Minuten, 52 Sekunden (39º, 52′, 34” geographische Breite). Die Balearen befinden sich auf dem gleichen Breitengrad wie Ankara (Türkei), Pyongyang (Nordkorea), Sacramento, Denver, Kansas und Philadelphia (USA) und das Azoren-Archipell, sowie auf dem gleichen Längengrad wie Paris, Algier oder Niamey (Niger).
Eigenartigerweise ist er nicht in den hohen Bergen zu finden, sondern auf Ibiza, wo er der Ortschaft Santa Eulária des Riu (Santa Eulalia del Río), also ‘am Fluss’, zu ihrem Namen verholfen hat. Wenn man die Strasse von Cala Llonga benutzt, kommt man am Eingang des Ortes zu diesem Fluss. Sein elf Kilometer langer Lauf bewässerte früher die fruchtbarsten Anbaugebiete von Ibiza, ist jedoch heutzutage an vielen Stellen ausgetrocknet. Seine grösste Bedeutung bestand darin, dass 
Griechenland, südlich und westlich von Athen; Llevant, aus dem Osten; Xaloc (Siroco; sein Name verweist auf Syrien) weht bei rötlichem Himmel und Hitze aus dem Südosten; Migjorn, von Süd; Ponent, von West; Mistral (er heisst auch Maestro und kommt aus der Gegend von Rom) bläst von Nordwest; der Llebeig kommt aus Libyen. Der Ursprung aller dieser Winde befindet sich im Ionischen Meer, dort wo der Breitengrand 36ºN den Meridian 20ºO kreuzt.
schützen. Am nächsten Tag blies der Wind von Süden und so musste er eine neue Mauer bauen. Am Nachmittag kam der Llevant auf, der von Osten her wehte, und Adam konstruierte eine weitere Wand, um ihn abzuhalten. Als ihm schliesslich der Ponent aus Westen um die Nase pfiff, baute er eine vierte Mauer und fühle sich vor den Umbillen des Wetters geschützt, bis Regen drohte. Da setzte er seinem Bau ein Dach auf und hatte damit das erste Haus erbaut.



… der Koch von